KONTAKTE
Tourismus-Informationszentrum
Alytus

S. Dariaus ir S. Girėno g. 1,
LT-62137, ALYTUS
Tel.: +370 315 52010
Fax +370 315 51982
info@alytus-tourism.lt
Unternehmenscode 149994436

Geöffnet:
in der Saison Juni- August
I - V 9.00 - 18.00
VI 9.00 - 15.00
VII 10.00 - 15.00
In der Nach- und Vorsaison September-Mai
I-IV 8.00 - 17.00
V 8.00 - 16.00
Lasst uns kommunizieren:


facebok

Die Geschichte der Stadt

Alytus ist die größte Stadt im südlichen Litauen und die sechstgrößte Stadt in Litauen. Mit bildhaften Wäldern, blühenden Hügeln geschmücktes Alytus umringt 16 km lange Schlinge des Nemunas-Flusses. Sie verteilt die Stadt in zwei Teile: auf das am rechten Nemunas-Ufer liegende Erste Alytus und auf das am linken Nemunas-Ufer liegende Zweite Alytus. Man vermutet, daß der Name Alytus vom am Fuße der Burgberg fließenden Flüßchen Alytupis stammt.
In schriftlichen Überlieferungen wurde Alytus zum ersten Mal im Jahre 1377 erwähnt. Sieben Jahre später wurde in deutschsprachiger "Litauens Wegebeschreibung" ein genauer Weg zur Alytus Burg vorgelegt, die von den Kreuzrittern strategisch wichtige Wege nach Trakai und Vilnius verteidigt hatte. Mit der Zeit ist aus dem Burgort ein Städchen entstanden. Am 15.Juni 1581 hat König Polens und Großfürst Litauens Stefan Bathory ein Privileg verkündet, nach dem laut Magdeburger Recht Alytus als eine Stadt bezeichnet wurde. Es wurde der Stadt ein Stadtwappen und Selbsverwaltungsrecht verliehen. Damals wohnten hier mehr als 1000 Bewohner, die meisten von ihnen beschäftigten sich wie sonst die Städter mit üblichen Handwerken, hielten Gaststätten, handelten. In der Stadt wurde ein Rathaus gebaut, ein Marktplatz mit Gehöften für Händler und Handwerker eingerichtet, da stand katholische Kirche und eine russisch-orhtodoxe Kirche, Märkte wurden abgehalten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Alytus mehrmals von fremden Armeen verwüstet, hat vom Feuer, Pestepidemien gelitten. Auch politische und geschichtliche Erreignisse im Lande sind an der Stadt nicht vorbeigegangen.
Im 19. Jahrhundert wurde Alytus als Festung der 3.Klasse erklärt: hier wurden drei Kasernen und drei Brücken gebaut, Forts aufgeschüttet, Chausseen gelegt. Während des Ersten Weltkrieges und der deutschen Okkupation wurden beide Stadtteile, die der Fluß Nemunas trennte, zu einer administrativen Einheit zusammengeschlossen. Die Stadt erhielt den Status eines Bezirkszentrums. Nach den Unabhängigkeitskämpfen begann ein neuer Abschnitt im Stadtleben, Alytus wurde zur wichtigsten Bezirksstadt und zu einem Kultur-und Bildungszentrum der ganzen Region Dzūkija. 1932 wurde ihm der Name eines Kurortes verliehen. Nicht viel ist von den alten Gebäuden, die sich durch ihre Architektur oder Bauweise unterscheiden, aus der früheren Zeit erhalten geblieben, denn in den ersten Tagen des 2. Weltkrieges wurde fast das ganze Zentrum von Alytus zerstört.
In Grünem versunkene Stadt ist heute auf ihre Traditionen, Kultur, malerische Natur und auf gastfreundliche und herzliche Leute stolz. Alytus ist dem Einwohneralter nach eine der jüngsten Städte Litauens. Von etwa 70tausend Einwohnern macht Jugend 21,4 % aus. Hier gibt es 40 öffentliche Einrichtungen der vorschulischen Bildung, Allgemeinbildende-, Berufslehranstalten, Musik-, Kunst-, Kunsthandwerkschulen, verschiedene Angebote finden im Jugendzentrum statt. In Alytus befindet sich auch die einzige Fachhochschule in Südlitauen, das Kolleg von Alytus.