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Tourismus-Informationszentrum
Alytus

S. Dariaus ir S. Girėno g. 1,
LT-62137, ALYTUS
Tel.: +370 315 52010,
+370 687 07 703
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in der Saison Juni- August
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VI 9.00 - 15.00
In der Nach- und Vorsaison September-Mai
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Alytus Gebiet

Das Territorium vom Rayon Alytus erstreckt sich entlang des nördlichen Randes von Dzūkija, von der Dainava-Ebene durch hügelige Dzūkija-Hochebene bis zu den Schlingen des Flusses Nemunas. Der größte Fluß Litauens - Nemunas - teilt den Rayon in zwei Teile. Rayons Territorium besteht aus 11 Gemeinden (lit. seniūnija). Die Region Alytus ist auf ihr Kulturerbe und auf ihre wunderschöne Landschaft stolz: strömende Flüsse, klare und fischreiche Seen, grüne Wälder, die sich wunderbar für Erholung und Wanderungen eignen. Wenn Sie hierher kommen, so werden Sie finden sowohl eine malerische Natur und Gastfreundlichkeit der Dzūken, als auch altertümliches und modernes Handwerk, Traditionen und Modernität.
Der Rayon Alytus beträgt heute 1411 km2, er wurde als Administrationszentrum im Jahre 1950 gegründet. Nach neun Jahren wurde sein Territorium noch erweitert. Später folgten noch einige Änderungen und Reformen. Aber sowohl die größeren als auch die kleineren zum Rayon Alytus gehörenden Städchen und Dörfer zählen ihre Geschichte von den frühesten Zeiten her. Viele von ihnen sind weit über 100 Jahre alt. Simnas, Butrimonys und Punia waren schon bei den großfürstlichen Höfen Litauens und königlichen Höfen Polens bekannt. Krokialaukis ging durch die für die Herrscher gezüchteten Rosse in die Geschichte ein. In Pivašiūnai, einem Städtchen, das im Jahre 1639 dem Benediktinerkloster aus Alttrakai geschenkt wurde, versammeln sich jedes Jahr an Mariä Himmelfahrt Tausende von Pilgern aus ganz Litauen und aus dem Ausland, um das wundertätige Bild der Heiligen Jungfrau Mariä zu ehren. Im Jahre 1795 hat Zarenrussland sein Amtsbezirk (lit. valsčius) gegründet. Vom Aufstand im Jahre 1831 bis zum Jahrhundertende gehörte dazu auch die Stadt Alytus. Die ersten Geburtsurkunden der Kirchengemeinde stammen aus dem Jahr 1746. Eine sehr wichtige Sehenswürdigkeit, die eine besonders große Rolle für Bildung spielte und einen besonderen Platz in der Stadtgeschichte eingenommen hatte, war das Marianerkloster - eines der ältesten Klöstern in Litauen . Es wurde 1763 gegründet und war bis zum Jahr 1864 aktiv. In der Zwischenkriegszeit dank dem Fransiskanerkloster berühmt gewordene Nemunaitis wurde in den schriftlichen Quellen 1384 erwähnt, ab 1519 wird es als ein Städtchen genannt. Raitininkai wurden mehr als vor 400 Jahren zum ersten Mal erwähnt. Alle diesen Städchen sind heutzutage Zentren von Gemeinden (lit. seniūnija). Im Rayon Alytus hat man elf davon. Im Rayon Alytus gibt es mehrere Naturschutzgebiete. Das älteste in Litauen ist das noch im Jahre 1937 auf Initiative vom Professor Tadas Ivanauskas gegründete Staatliche Žuvintas- Biosphärereservat, dazu auch Teile vom Dzūkija-Nationalpark, Nemunas-Schlingen-Regionalpark und Meteliai, geomorphologische Pivašiūnai- und Sudvajai-Naturschutzgebiete, Balsodis- botanisches Naturschutzgebiet, pedologische Sabališkes- und Varčios- pedologische Naturschutzgebiete. Der Rayon Alytus hat einige hervorragende Persönlichkeiten der litauischen Kunst und Wissenschaft hervorgebracht.
Nicht weit vom Städchen Simnas, im Rayon Alytus, liegt die Siedlung Mergalaukis. Hier befindet sich auf einem Hügel ein Friedhof der im 1.Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten. Bis zum heutigen Tag sind noch etliche Grabmäler mit lesbaren Soldatennamen erhalten geblieben.